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ANTIKE
KOMMODEN

Eine antike Kommode wie die aus dem Barock, dem Biedermeier oder dem Jugendstil ist ein beeindruckendes Möbelstück, das sich perfekt in moderne Wohnungen als Highlights einfügen lässt. Auch antike Kommoden aus Weichholz erfreuen sich heute noch großer Beliebtheit und verleihen jedem Raum eine warme und einladende Atmosphäre. Ihr einzigartiger Charme, die handwerkliche Kunstfertigkeit und die zeitlose Ästhetik machen sie zu begehrten Objekten.

 

Die Kombination aus alt und neu schafft einen interessanten Kontrast und verleiht den Räumen einen Hauch von Geschichte und Individualität.

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Wie erkennt man eine antike Kommode?

  • Konstruktion einer antiken Kommode:
    Eine antike Kommode ist vollständig aus Holz gefertigt und mit traditionelle Verbindungstechniken hergestellt. Anstelle von modernen Befestigungsmitteln wie Schrauben oder Nägeln wurden damals Holzdübel, Zapfen oder Keilzinken verwendet. Schubladenkästen wiesen meist die klassische verdeckte Zinkung auf. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Rückwand. Insbesondere vor 1850 bestand sie aus Massivholz und zeigt oft handgefertigte Spuren.

  • Die Verzierungen antiker Kommoden sind vielfältig:
    Kunstvolle Schnitzereien, Holzeinlegearbeiten und auffällige Beschläge schmücken sie. Im Rokoko waren beispielsweise aufwändige Intarsien, wie Blumenmuster, und Bronze- oder Feuervergoldete Beschläge typisch für antike Kommoden. Im Biedermeier verzichtete man bewusst auf prunkvolle Verzierungen, um die Kommode selbst und die natürliche Schönheit des Holzes hervorzuheben. Klar definierte Linien und eine Schellack polierte Oberfläche, die einen wunderbaren Glanz über die auffällige Maserung wirft.

Wann wurden antike Kommoden gefertigt?

Die ersten antiken Kommoden entstanden in der Renaissance (16. Jh.) als Kompromiss zwischen dem Schrank und der lang bewährten Truhe. Von ihrer Blütezeit im prächtigen Barock bis zum stilvollen Jugendstil (1900-1920) durchlief die Kommode einen faszinierenden Wandel, stets im Einklang mit den wechselnden politischen und sozialen Strömungen ihrer Zeit. Hier sind einige charakteristische Merkmale verschiedener Stilepochen:
 

  • Renaissance:
    In dieser Ära prägen klare Linien und kunstvolles Schnitzwerk die Kommoden, die regelrecht wie kleine Kunstwerke wirken.

     

  • Barock:
    Barock-Kommoden sind für ihre kraftvollen, opulenten Formen bekannt, die prächtige, aufwendig verzierte Repräsentationsobjekte schaffen.

     

  • Rokoko:
    Das Rokoko zeichnet sich durch eine Auflösung der schweren Barockstile in verspielte und geschwungene Formen aus. Asymmetrie ist ein markantes Merkmal dieser Zeit.

     

  • Biedermeier:
    Klare Linien, Zweckmäßigkeit und schlichte Eleganz kennzeichnen die Biedermeier-Kommoden, die eine gewisse Gemütlichkeit ausstrahlen. Oft sind diese antiken Kommoden aus edlem Nussbaum- oder Kirschbaumholz gebaut.

     

  • Jugendstil:
    Ähnlich dem Barock weisen Jugendstil-Kommoden Verzierungen auf, die entweder in Glasscheiben eingearbeitet oder als Holzstrukturen in denen beispielsweise florale Elemente herausgearbeitet sind.

Welche Größen und Arten antiker Kommoden gibt es?

Antike Kommoden, als zeitlose Meisterwerke im Möbeldesign, präsentierten sich in einer faszinierenden Vielfalt. Von kompakten Schubladenkommoden bis hin zu eleganten Anrichten – mit oder ohne Spiegelaufsatz – erzählten sie Geschichten vergangener Epochen und waren dabei vielseitige Stauraumlösungen für verschiedenste Räume im Zuhause.

  • Antike Kommoden mit 2 bis 4 Schubladen:
    Diese waren typischerweise recht kompakt und boten Platz für grundlegende Aufbewahrung.
     

  • Antike Anrichten mit und ohne Spiegelaufsatz:
    Anrichten waren oft breiter und geräumiger,
    manche mit einem Spiegelaufsatz, der entweder für dekorative Zwecke diente oder als zusätzlicher Stauraum genutzt wurde.
     

  • Antike Sideboards:
    Größere Kommoden mit einer länglichen Form, oft in Esszimmern platziert, um Geschirr, Besteck oder andere Gegenstände aufzubewahren.
     

  • Antike Hochkommoden (Vertikos):
    Schlankere und höhere Kommoden, die oft in schmalen Räumen oder Fluren genutzt wurden und vertikalen Stauraum boten.
     

  • Antike Waschkommoden:
    Speziell gestaltete Kommoden mit einem Waschbecken oder einem Platz für Waschschüssel und Krug, die im Schlafzimmer oder in Badezimmern verwendet wurden.